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Werbeleuchten Lexikon - Erläuterungen rund ums Licht


Haltbarkeitsindex

Wie oft muss ich das Leuchtmittel tauschen, ist eine der wichtigsten Fragen bei der Auswahl der
Werbeanlagen-Beleuchtungen. Die Werte der Herstellerangaben zur Lebensdauer der Leucht-
mittel sind eher theoretischer Natur, weil sie unter Laborbedingungen ermittelt wurden.

Daher stellen wir Ihnen den Haltbarkeitsindex zur Verfügung, in den folgende Faktoren einfließen:

  1. Die Haltbarkeit des verwendeten Leuchtmittels lt. Herstellerangabe.
  2. Die Anfälligkeit des Leuchtmittels im Außeneinsatz.
  3. Die Konstruktion der Leuchte. Ob das Leuchtmittel gut gegen Temperaturschwankungen,
    Feuchtigkeit, Wärmestau und Vibration geschützt ist.

Der Wert z.B. 20.000 ist die Lebensdauerangabe des Herstellers in Stunden. Wir erweitern diese
Angabe um bis zu 5 Pluszeichen. Viele Pluszeichen bedeuten dass die Leuchte und das Leucht-
mittel so beschaffen sind, dass die wirkliche Lebensdauer möglichst nahe an die Hersteller-
angabe heranreicht. Das kann bis zu 40% ausmachen. Theoretisch sind auch Minuszeichen
möglich. Allerdings bieten wir für den Außeneinsatz keine Leuchten an, die aufgrund
mangelhafter Verarbeitung die Lebensdauer des Leuchtmittels verringern.

Bei Halogenhochvolt-Leuchtmitteln kann die Lebensdauer deutlich erhöht werden, indem man
die Stromstärke verringert. Dieser Effekt ist nicht im Haltbarkeitsindex eingerechnet.

Fazit: Der Wert im Haltbarkeitsindex gibt die Lebensdauer in Stunden an. Die Pluszeichen
dahinter sagen aus, wie wahrscheinlich es ist, dass dieser Wert auch erreicht wird


Lichtmenge in Lumen

Um die Helligkeit verschiedener Leuchtmittel zu vergleichen, wird häufig die Wattzahl herangezogen.

Das kann zu völlig falschen Entscheidungen führen. Denn die Wattzahl sagt nur aus, wieviel Energie
eine Leuchte oder ein Leuchtmittel verbraucht, aber keinesfalls wieviel Licht es erzeugt.
Die Unterschiede bei den Leuchtmitteln sind sehr groß (bis zu Faktor 20).

Um sich eine Vorstellung von der Helligkeit eines Leuchtmittels zu machen, ist die Lumenzahl viel
aussagekräftiger. Darum geben wir grundsätzlich die Lumenzahl mit an. So können Sie viel
besser die unterschiedlichen Produkte vergleichen.


Unterschiedliche Lichttechniken, die eingesetzt werden um Werbeflächen zu beleuchten.

Halogenhochvolt:
Eine relativ einfache Technik, etwas höherwertiger als eine herkömmliche Glühbirne. Wesentlicher
Vorteil ist, dass kein Vorschaltgerät oder Trafo benötigt wird und Leuchten somit einfacher und
kleiner gefertigt werden können und das sie in der Anschaffung recht günstig sind. Nachteil
sind der Hohe Stromverbrauch im Verhältnis zum erzeugten Licht und die geringe Haltbarkeit.
Somit wird diese Technik nur für kleine Werbeanlagen eingesetzt, die einfach zu warten sind.
Aus einen Watt Strom erzeugt dieses Leuchtmittel ca. 15 Lumen Licht.

Halogenniedervolt:
Eine Stufe besser als Halogenhochvolt. Es wird ein 12 Volttrafo vorgeschaltet, die Leuchtmittel
werden nicht so heiß und die Haltbarkeit ist deutlich höher. Große Lichtmengen sind mit dieser
Technik nicht zu erreichen. Aus einen Watt Strom erzeugt dieses Leuchtmittel ca. 28 Lumen Licht.

Kompaktsparlampen:
Sind eigentlich Leuchtstoffröhren im Miniformat mit relativ langer Lebensdauer und guter Energie-
bilanz. Nachteile sind das wieder ein Vorschaltgerät untergebracht werden muss und das
relativ große Leuchtmittel. Aus einen Watt Strom erzeugt dieses Leuchtmittel ca. 60 Lumen Licht.

Leuchtstoffröhren:
Sehr gute Energiebilanz und Lebensdauer. Vorschaltgerät wird benötigt. Durch die röhreförmige
Form sind sie für unsere Zwecke nur in Lichtröhrensystemen zu finden. Aus einen Watt Strom
,erzeugt dieses Leuchtmittel ca. 80 - 105 Lumen Licht.

Halogenmetaldampflampen:
Die „edelste“ Lichttechnik. Sehr hohe Lichtausbeute und geringer Stromverbrauch sowie lange
Lebensdauer. Nachteil ist dass ein großes Vorschaltgerät untergebracht werden muss und
ein relativ hoher Anschaffungspreis. Dennoch ist diese Technik bei großen Werbeflächen
Standard. Aus einen Watt Strom erzeugt dieses Leuchtmittel ca. 100 Lumen Licht.






Scheinwerfer für Außen

Die Angaben können naturbedingt keinen scharf abgegrenzten Lichtkreis
anzeigen und bieten somit einen gewissen Spielraum. Sie können jedoch
anhand der Angaben gut die einzelnen Strahler miteinander vergleichen
um den passenden Scheinwerfer für Ihre Anwendung zu finden.

Berücksichtigen Sie, dass die Angaben A1 und D1 Maximalangaben sind.
Sie können den Scheinwerfer natürlich dichter vor der Fläche positionieren.
Dann wird der Lichtkegel heller und kleiner.

D1 gibt den größtmöglichen Durchmesser an, der von der Helligkeit unter
normalen Umständen noch ausreicht, eine Werbefläche zu beleuchten.
Bei rechteckigen Scheinwerfern ein entsprechender Mittelwert.

A1 gibt den Abstand dazu, den der Scheinwerfer von der Fläche entfernt
aufgestellt sein sollte. Das kann zwischen eng- und Breitstrahlenden
Modellen stark differieren.

Alle Maßangaben in Meter!



 


Alle Angaben gehen davon aus, dass der Scheinwerfer wie in Abbildung 2
positioniert ist. Sollte der Scheinwerfer schräger aufgestellt werden,
verschieben sich natürlich die Maße entsprechend.

Praxistipp für breitstrahlende Scheinwerfer:
Der Winkel A sollte nicht kleiner als 20° sein oder anders ausgedrückt:
Abstand A3 sollte mindestens ein Viertel von A2 betragen, jedoch nicht
weniger als 0,6m!

Wenn die Praxissituation kritisch erscheint, können Sie gerne unseren
Kundendienst kontaktieren, um eine passende Lösung zu finden.
 




 


Mittenabstand

Der maximale Mittenabstand zwischen zwei Werbeleuchten wird von der
Werbeleuchte selbst und der Höhe der Werbefläche bestimmt.

Je höher die Werbefläche ist, desto enger sollte man die Werbeleuchten
zusammenrücken. Der angegebene Mittenabstand ist ein Durchschnittwert,
der je nach gewünschter Helligkeit und Werbeflächenhöhe variieren kann.

Der Endabstand sollte immer einen halben Mittenabstand betragen.
 








 


Bodeneinbaustrahler

Unsere Bodeneinbaustrahler sind natürlich wasserdicht, sofern Sie korrekt
eingebaut werden. Um das Risiko von eindringenden Wasser zu verringern
empfehlen wir beim Einbau von Bodeneinbaustrahler folgendes zu beachten:

1. Legen Sie die Bodeneinbaustrahler nicht in eine Senke, sondern sorgen Sie
dafür, dass Wasser von oben ablaufen kann.

2. Indem Sie unter den Strahler großzügig groben Kies einlegen, verhindern
Sie, dass der Bodeneinbaustrahler im Wasser steht, weil Wasser nach
unten abfließen kann.

Tipp:

Bodeneinbaustrahler leuchten eine Fläche nie so optimal aus, wie Scheinwerfer
oder Werbeleuchten. Denn das Licht kann bedingt durch die Bauweise von
Bodeneinbaustrahlern nicht in so einem günstigen Winkel austreten.
Das bedeutet, dass je nach Abstand zur Fläche unten ein komplett nicht
beleuchteter Bereich entstehen kann (was häufig kein Problem ist, da
dort keine relevanten Objektbereiche zu beleuchten sind) oder aber
dass die Beleuchtung nach oben stark abfällt.

Wenn Sie diese einfachen Tipps beim Einbau beachten, werden Sie sicher
keine Probleme mit Ihren Bodeneinbaustrahlern haben.

Hinweis zu Abständen zur Wand/Werbefläche, die wir bei jedem
Bodeneinbaustrahler angeben


Da jede anzuleuchtende Fläche das Licht anders reflektiert, können wir den
Abstand D nur ungefähr angeben. Deshalb empfehlen wir vor jeder endgültigen
Montage den Abstand Bodenstrahler zur Fläche (D) noch mal zu überprüfen.
Stellen Sie den leuchtenden Bodeneinbaustrahler, möglichst im Dunkeln vor
die Fläche und machen Sie sich in einigen Metern Abstand ein Bild von der
Lichtsituation vor Ort und schieben den Bodeneinbaustrahler ggfs. etwas
weiter weg oder dichter heran.
 


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